Fach- und Chefärzte dringend gesucht

Ohne kluge Personalplanung droht der Gesundheitswirtschaft der Kollaps

Eckernförde, den 04. Juni 2012. Laut aktueller Studien ist in den Jahren 2020 und 2030 mit einem dramatischen Anstieg des Personalmangels sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich zu rechnen. Dies betrifft nicht nur den Bereich der Pflegekräfte: Wirtschaftswissenschaftler Bert Rürup schätzt, dass im Jahr 2032 rund 165.000 Ärzte mehr gebraucht werden. Um eine gute Versorgung auf dem Gesundheitssektor in Deutschland weiterhin zu gewährleisten, bedarf einer effektiven und umsichtigen Personalmanagements.

Fach- und Chefärzte besetzen die wichtigsten Schnittstellen in Krankenhäusern und Kliniken und tragen eine weitreichende Verantwortung für Wohl und Wehe von Patienten und Mitarbeitern. Sie entwerfen Therapiekonzepte, bestimmen die Aufgabenverteilung und müssen zugleich in der Lage sein, bei allem sparsam zu wirtschaften. "Neben fachlichen Kenntnissen und Erfahrung zählen heutzutage auch immer stärker Management-Fähigkeiten und Schlüsselqualifikationen wie Verantwortungsbewusstsein und Belastbarkeit", weiß Lars Seemann, Geschäftsführer von umaris, einem Personaldienstleistungsunternehmen, das sich auf die Beratung im Bereich Medizin spezialisiert hat und unter anderem einen großen norddeutschen Klinikkonzern betreut. "Der wirtschaftliche Druck ist durch die Kostenexplosion im Gesundheitswesen enorm angestiegen“, so Seemann.

Von Kliniken abgesehen gehören auch niedergelassene Ärzte zu den Sorgenkindern der Nation. So wird es beispielsweise immer schwieriger, kompetente Partner für Praxisgemeinschaften zu finden. Insbesondere in ländlichen Gegenden gestaltet sich dies inzwischen kompliziert. Darüber hinaus beklagen auch Pharmaunternehmen und Hersteller aus dem Bereich der Medizintechnik immer häufiger einen Mangel an Spezialisten und Führungskräften.

Personaldienstleistungsunternehmen wie umaris erfreuen sich in diesen Zeiten einer steigenden Nachfrage aus dem Gesundheitssektor. Dafür nutzt umaris neben innovativen Recruiting-Tools bevorzugt persönliche Kontakte, die sich von Hochschulen bis hin in die höchsten Führungsebenen von Politik und Wirtschaft erstrecken. "Durch unser weitreichendes Netzwerkes gelingt es uns innerhalb kurzer Zeit, geeignete Kandidaten für die Besetzung wichtiger Positionen zu finden und so bedrohliche Lücken in der Gesundheitsversorgung zu schließen", erklärt Seemann. "Darüber hinaus unterstützen wir Kliniken, Praxen und Unternehmen strategisch in der langfristigen Personalplanung, sodass Vakanzen auch in Zukunft umgehend besetzt werden können."